Der schlimmste aller Fehler ist, sich keines solchen bewusst zu sein. – Thomas Carlyle

Ohne Frage: Menschen machen Fehler. Doch nur wer seine Fehler zugibt und aus ihnen lernt, kann sich weiterentwickeln. Wer fällt, kann wieder aufstehen. Nur durch Fehler können wir wachsen und uns verbessern.

Besonders im Umgang mit Geld, speziell bei der Geldanlage, sind Fehler oft unvermeidlich. Jeder macht andere Erfahrungen und hat eine andere Sichtweise. Aus diesem Grund habe ich mich an andere Finanzblogger gewandt und ihnen die folgenden beiden Fragen gestellt:

  1. Was war dein größter Fehler bei der Geldanlage?
  2. Angenommen, du könntest deinem jüngeren Ich einen finanziellen Rat mit der maximalen Länge einer Twitter-Nachricht (=150 Zeichen) schicken. Was würde drin stehen?

Dabei herausgekommen ist eine Sammlung von sehr wertvollen Beiträgen über Stolpersteine bei der Geldanlage und den Umgang mit Finanzen.


Tobias der Finanzfisch

Der Finanzfisch investiert in unterschiedliche Assetklassen wie zum Beispiel P2P-, Crowdinvesting, ETFs und Aktien und teilt auf seinem Blog die Erfahrungen in den einzelnen Bereichen. Auf seinem Blog schreibt er über den Lernprozess den er beim Vermögensaufbau durchläuft aber auch andere Bereiche wie Reisen und Produktivität sind ein großes Thema.

Da ich erst vor relativ kurzer Zeit angefangen habe, mich selber um meine persönlichen Finanzen zu kümmern, ist mir auch erst zu diesem Zeitpunkt aufgefallen, wieviel Geld ich durch mein Desinteresse am Thema „persönliche Finanzen“ in den Sand gesetzt habe.

Geschlossene Beteiligungen, teure Dachfonds, ein Bausparvertrag mit hohen Gebühren und überflüssige Versicherungen. Ich habe zwar trotzdem noch immer einen Gewinn gemacht, aber der ist deutlich geringer ausgefallen, als der eines passiven ETF-Investments in der gleichen Zeit.

Auch habe ich immer nur für den Konsum gearbeitet und kaum gespart. Dementsprechend lässt sich mein größter Fehler so zusammenfassen:

Ich habe zu spät (mit 25) richtig angefangen. Ich hatte zwar immer ein paar Ersparnisse, aber ich habe nie wirklich daran gedacht, diese weiter auszubauen. Alles, was ich über hatte wurde für unnötige Gadgets ausgegeben.

Praktisch habe ich seit meinem 12. Lebensjahr gearbeitet ohne auf das Geld angewiesen zu sein. Theoretisch hätte ich also bereits mit 12 mit dem Sparen und Investieren anfangen können und hätte heute bereits eine entsprechend große Rücklage.

„Fang jetzt an!“ Egal wie alt Du bist: Fang an zu lesen, zu sparen und schließlich zu investieren. Die Zeit ist bei der Geldanlage Dein Freund!

 


Tanja die Finanzmixerin

Finanzmixerin Tanja schreibt in ihrem Blog überwiegend über ihren persönlichen Weg zu mehr finanzieller Freiheit. Ein ausgewogener Finanzmix ist ihr dabei wichtig.

  • Ich habe mich zu spät mit dem Altenmarkt beschäftigt, jahrelang nagte die Inflation an meinen Ersparnissen
  • Ich hatte vor einigen Jahren schon die Idee einer Investmentimmobilie. Die Idee rückte dann in den Hintergrund. Auch hier hätte ich früher einsteigen sollen
  • Zu Beginn am Aktienmarkt haben mich Buchverluste aus der Ruhe und zum Verkaufen gebracht (Gedanke: Es geht bestimmt noch weiter abwärts, lieber sichere ich das Geld mit kleinem Verlust)
  • Ich zockte mit einem Pennystock und verlor dabei Geld
  • Einen Fehler begehe ich immer noch: Ich handele zu viel. Dieses Hin und Her kostet mich Rendite
  • Noch handele ich nicht nach einer festen Strategie. Nun, nach gut 2 Jahren am Aktienmarkt, bin ich im Begriff, mir eine konkrete Strategie zu überlegen und danach zu handeln

Beschäftige dich mit Aktien, Immobilien, Gold und Anleihen, shoppe weniger, lies mehr, tu was du liebst

 


Pascal von Fyoumoney

Pascal schreibt auf Fyoumoney.de über seine Reise zur finanziellen Unabhängigkeit und wie du durch informiertes Investieren und sinnvolles Sparen dein eigenes Fyou Money aufbaust.

Mein größter Fehler bei der Geldanlage war, dass ich nicht früher damit begonnen habe. Es gab immer eine bequeme Ausrede: Bei meinem Ersparten lohne es sich doch nicht, die Börse sei ein Spielplatz für Reiche oder das Timing erscheint irgendwie nicht richtig. Auch habe ich mich zu sehr von der Meinung der großen Masse beeinflussen lassen. In meinem Umfeld ist der Vermögensaufbau, geschweige denn Aktien, kein Thema. Geld wird im Allgemeinen ungerne angesprochen. Es erforderte daher einen weiten Schritt aus der Komfortzone, sich mit solchen Dingen zu befassen. Schritt für Schritt habe ich mich durch einschlägige Lektüre in den Bereich eingelesen und festgestellt: „Alles weniger komplex, als ursprünglich gedacht.“

Große finanzielle Fehler bei der Geldanlage habe ich nicht gemacht. Und ich möchte deiner Leserschaft einen einfachen Trick verraten, wie sich kostspielige Niederlagen an der Börse vermeiden lassen. In einem Post nannte ich es mal das „Finanzchamäleon – System“. Es funktioniert wie folgt. Wenn sich eine Aktie, ETF, whatever, nach dem Kauf positiv entwickelt, liegt dies natürlich an meiner bestechenden Fähigkeit den Markt und seine Teilnehmer lesen zu können, wie es anderen nur mit der Bild-Zeitung beschieden ist. Stehen rasante Kursgewinne ins Haus, so verkaufe ich nach einiger Zeit und erfreue mich meines Gewinnes. Wie ein reiner Finanzmarkt-Fuchs (könnte auch der Titel eines weiteren Finanzblogs sein…), habe ich den Index mal wieder geschlagen.

Doch was, wenn sich ein Titel in unschönem rot präsentiert? Eine Farbe, die beim Öffnen meines Online-Depots meine Augen beleidigt. Nun, ganz einfach, denn dafür gibt es eine simple Lösung. Bezüglich dieses Titels bezeichne ich mich kurzer Hand als „Buy-and-Hold“-Investor. Diese negativen Entwicklungen lassen mich absolut kalt. Ich bin „in for the long run“. Ich habe die Aktie schließlich erworben, weil ich an das langfristige Potenzial glaube und möchte sie meinen Kindern vererben. Oder falls die einen Kurs von Mick Knauff besuchen, eben meinen Enkelkindern. Alles andere ist nur Rauschen im Wald. Fehler bei der Geldanlage? Is‘ was für Anfänger.

„In Abhängigkeit von Arbeit Staat Bank dein Dasein fristen? Fuck that! Lerne, arbeite, investiere, bau dir dein Fortress of Fucking Solitude“.

 


Christian von Großmutters Sparstrumpf

Christian schreibt in seinem Blog Großmutters Sparstrumpf über Geldanlagen und mehr. Er hilft dir dabei mehr aus deinem Geld zu machen und zu verstehen wie du selbst aussichtsreiche Aktien findest.

Ungeduld ist der größte Feind des Anlegers. Ich erinnere mich noch gut, wie ich die Aktie von Facebook gekauft habe – zu unglaublich günstigen 13,50 Euro. Das war weit unter dem Ausgabepreis und ich war stolz auf mich. Dann stieg Facebook und stieg. Und als ich 50 Prozent Gewinn hatte, da habe ich sie verkauft. Bei rund 22 Euro.

Das war mein größter Aktienfehler. Ich habe der Aktie dann auf ihrem Weg nach Norden lange nachgeschaut. Es war aber sicher nicht nur die Ungeduld. Ich wusste auch zu wenig über das Unternehmen. Ich konnte mir noch nicht vorstellen, wie viel Geld sie eines Tages verdienen würden. Erst als ich begriffen hatte, dass Facebook das größte Medienunternehmen der Welt wird, da habe ich sie wieder gekauft. Bei 62 Euro.

Ohne meine „Gewinnmitnahme“ stände Facebook bei mir jetzt schon mit 600-700 Prozent im Plus.

Gib dein Geld nicht aus für Dinge, die angeblich wichtig sind. Fang frühzeitig an zu sparen. Das macht es dir leichter vorzusorgen für die Rente.

 


Götz von Finanzblog News

Götz von FINANZBLOG NEWS ist bekennender Autonarr, Hobby-Angler und Norwegen-Fan. Seit knapp 10 Jahren ist er mit eigenen Projekten im Internet unterwegs und hauptberuflich als Softwareentwickler tätig. Auf seinem Portal scannt er das Netz nach neuen Finanzblog-Artikeln, betreibt ein Finanzblog-Verzeichnis und bloggt auch selbst zum Thema Finanzen.

Neben der Entscheidung zu heiraten, war das ganz klar das selbst bewohnte Eigenheim. Ein fremdfinanziertes Eigenheim ist eine Lifestyle-Entscheidung, aber ganz sicher kein Investment (bis auf wenige Ausnahmen). Im Gegenteil: Es ist ein wahrer Kostenfresser, der vielleicht Banken und Baumärkte reich macht, aber nicht dich.

Mit einem Eigenheim an der Backe hast du die besten Voraussetzungen für eine lange und erfolgreiche Karriere im Hamsterrad. Es bindet dein Geld, macht dich unflexibel und abhängig von regelmäßigem Einkommen aus Erwerbsarbeit. Oder kurz: Es macht dich unfrei. Gott sei Dank konnte ich diesen Fehler mittlerweile korrigieren.

Lies die Liste mit den 6 größten Finanzirrtümern der Mittelschicht von Investment Punk Gerald Hörhan und halte dich verdammt nochmal daran du Idiot.

 


Felix von Finanzblogroll

Auf dem Blog Finanzblogroll geht es um die Themen Sparen, Geldanlage und das richtige Mindset. Dabei steht der Unterhaltungswert an erster Stelle – eingestaubte Finanztheorien gibt es hier nicht. 

Als Berufsanfänger haben wir für meine Frau eine private Altersvorsorge abgeschlossen. Ein Griff ins Klo. Der Vertrag läuft allerdings immer noch. Die Prämie ist gering – genau wie das Risiko – und die Rendite. Trotzdem werden wir den Vertrag weiter laufen lassen. Obwohl ich weiß, dass Aktien & ETFs die langfristig die beste Rendite bringen, halte ich alternative Anlageformen psychologisch für sinnvoll.

#WissenIstMacht #LearningByDoing #Finanzblogroll #MakeYourFinancesGreatAgain

 


Jürgen von ETF-Blog

Auf ETF-Blog.com können Millennials lernen, wie man ein Vermögen bzw. eine Altersvorsorge mit ETFs aufbaut.

Vor der Dotcom.Krise bin ich mit einem fünfstelligen Betrag am Neuen Markt eingestiegen und zunächst sind die Kurse auch ganz nett gestiegen, aber wir alle wissen, was dann kam: Der totale Absturz. Mein Fehler: Mich von meiner Gier und aktuellen Investmenttrends leiten zu lassen. Ich bin einfach mit der Herde mitgelaufen. Und habe nicht meinen Kopf eingeschaltet, der mir hätte sagen müssen, dass die meisten Unternehmen am Neuen Markt gar nicht über ein funktionierendes Geschäftsmodell verfügten. Das hat mich einiges an Geld gekostet und heute investiere ich nur nur noch in breit diversifizierte ETFs, die mehrere Hundert bzw. Tausend Aktien aus jeweils 23 Industrie- und Schwellenländern enthalten. In ETFs auf den MSCI World Index zum Beispiel, wobei ich stark auf die Höhe der Verwaltungskosten achte. Denn während du die Rendite einer Geldanlage i.d.R. nicht beeinflussen kannst, hast du sehr wohl Einfluss auf deren Kosten. Und je geringer die Kosten sind, desto höher ist die Nettorendite.

Laufe an der Börse nicht mit der Herde, sondern handle antizyklisch!

 


Michael von Intelligent Investieren

iNTELLiGENT iNVESTiEREN ist ein Finanzblog über das Value Investing, das langfristige Investieren in unterbewertete und ertragsstarke Aktien. Benjamin Graham belegte in seinem Buch „The Intelligent Investor“ die Überlegenheit des Value Investings gegenüber anderen Börsenstrategien. Er gilt als Urvater der Fundamentalanalyse und war Lehrer und Mentor Warren Buffetts, des erfolgreichsten Value Investors aller Zeiten und Begründers des Quality Investings.

Mein größter Fehler bei der Aktienanlage ist eigentlich nicht dieser eine dumme Moment, sondern ein ständig wieder auftretender Fehler, der sich gerne durch die Hintertür einschleicht und den ich immer wieder mache. Ich meine mangelnde Geduld. Oft habe ich eine Idee und bin schnell von ihr überzeugt. Dann will ich am liebsten sofort die Aktien kaufen, weil ich denke, jeder andere müsste doch auf diesen Gedanken kommen und dann würde mir der Kurs weglaufen. Es ist schon eine Herausforderung, diesem Impuls dann nicht nachzugeben, sondern sich zu bremsen und erstmal seine Hausaufgaben zu machen. Also mehr über das Unternehmen herauszufinden, insbesondere die Dinge, die gegen ein Investment sprechen. Und erst am Ende, wenn man alle Aspekte beleuchtet hat, dann darf man Investieren. Weil man dann recht sicher sein kann, eine gute Entscheidung getroffen zu haben.

Und genauso funktioniert es am anderen Ende, beim Verkaufen. Auch hier habe ich so manches Mal zu wenig Geduld gehabt und deshalb zu früh verkauft. Und damit meine ich nicht, dass ich falsch lag, mein Investmentcase nicht aufging oder gar existenziell bedrohliche Entwicklungen im Unternehmen auftraten. Dann muss man die Reißleine ziehen und die Risiken begrenzen. Nein, ich meine, dass mein Investmentcase eigentlich intakt war, aber trotz positiver Meldungen und Entwicklungen der Aktienkurs einfach nicht anspringen wollte. Oder gar gefallen ist. Das sät Zweifel, ob man vielleicht doch nicht der cleverste Anleger ist, sondern eher der dümmste. Und bisweilen ist leider so, dass ich dann entnervt aufgebe und die Aktien verkaufe. In den meisten Fällen, wenn ich andere Ideen habe und diese dann vermeintlich interessanter und besser erscheinen. Was sie meistens aber nicht sind, sondern nur neuer und aus diesem Grund sehen sie attraktiver aus. Gerade bei Nebenwerten ist es jedoch so, dass nur wenige Tage im Jahr eine starke Performance bringen, während der Kurs die überwiegende Zeit vor sich hin dümpelt. Und wenn man diese wenigen Tage verpasst, kann man sich das Investment gleich ganz sparen, weil man kaum ein Kursplus erzielt.

Ich versuche mir daher anzugewöhnen, nicht sofort und aus einem Impuls heraus zu entscheiden, sondern mir mehr Zeit zu lassen und die Vor- und Nachteile gegeneinander abzuwägen. Mehr Geduld bringt mehr Performance.

Aktienkurs und Aktienwert sind selten gleich. Bezahlst Du für ein tolles Unternehmen einen zu hohen Preis, ist es ein schlechtes Investment.

 


Dominik von Finanziell frei mit 30

Dominik schreibt auf seinem Blog Finanziell frei mit 30 als junger Privatinvestor über die verschiedensten Finanzthemen (Sparen, Investieren, die richtige Einstellung). Dabei nimmt er als junger dualer Student auch eher die Sichtweise der jungen Leute ein und zeigt seinen Weg zur Finanziellen Freiheit mit 30.

Knapp ein Jahr ist es her, dass ich angefangen habe mein Geld zu investieren. Dank vieler guter Bücher und den vielen tollen Finanzbloggern hatte ich viel Wissen aufsaugen und anwenden können. Dadurch konnte ich vermutlich die allermeisten schlimmen Standardfehler wie aktive Fonds mit unglaublich hohen Gebühren, Daytrading oder hochspekulatives Herumgezocke mit Zertifikaten und Hebelprodukten vermeiden. So setzte ich von Anfang an auf ETFs und habe bis zum jetzigen Zeitpunkt nur gekauft und noch keine Anteile verkauft.

Im Vergleich zu vielen anderen Anlegern sieht mein Fehler daher extrem harmlos aus. Mein Fehler war es viel zu lange zu warten, weil ich mich noch immer weiter informieren und die bestmögliche Lösung finden wollte. Ich denke es ist sehr wichtig vorher zu verstehen in was man investiert, doch irgendwann ist es dann auch mal Zeit anzufangen. Du wirst niemals alles wissen und es wird immer noch eine Portion Restzweifel bleiben. Es geht wie auch bei vielen anderen Sachen darum irgendwann ins Handeln zu kommen und nicht nur immer alles in der Theorie durchzudenken.

„Lieber unperfekt starten, als perfekt zögern.“ (Autor unbekannt)

 


Oli von Penningfuxer

Der Penningfuxer gibt in seinem Blog Tipps und Tricks zum Sparen im alltäglichen Leben und teilt seine Erfahrungen in allen Bereichen der Geldanlage bzw Finanzplanung.

Mein größter Fehler war definitiv nicht früh genug anzufangen mich mit dem Thema Finanzplanung zu beschäftigen. Als ich angefangen habe Geld zu verdienen habe ich „weil man das halt so macht“ einen Bausparvertrag abgeschlossen auf den ich gerade mal 40 € im Monat einzahlte sowie einen Riester-Rentenvertrag für 20 €. Damit hielt ich mich für gut vorbereitet und das übrige Geld stand für Konsum zur Verfügung – ^^ jugendlicher Leichtsinn. Als mein (bisher) größten wirklichen Anlagefehler sehe ich nicht den Aktienkauf von einer Firma die dann insolvent ging – das hätte ja auch gut gehen können und war halt eine Spekulation. Als Fehler sehe ich viel mehr dass ich Aktien von Amazon bei 380 € gekauft hatte und sie bei 450 € wieder verkauft habe weil ich dachte das wäre ein super Gewinn – heute stehen Sie bei fast 900 €. Grundsätzlich ist der größte Fehler aber die Zeit zu verlieren wenn man sich nicht damit beschäftigt und nicht anfängt sein Geld sinnvoll zu investieren denn das kann man nur schwer wieder reinholen.

Leg jeden Monat mindestens 20 % deines Geldes weg! Beschäftige dich mit Aktien und Optionen. Nach jedem Crash geht’s wieder bergauf ;-). Kauf Google!

 


Albert der Finanzwesir

Sie haben beschlossen: „So geht das mit meinem Geld nicht weiter! Ich mach‘ das jetzt selbst. Nur, wie anfangen? Wer erklärt mir in einfachen Worten, worauf es bei der Geldanlage ankommt?“ Albert Warnecke, auch bekannt als der Finanzwesir.

Ich habe mich – reklameverblendet – sofort auf die Produkte gestürzt und mir wochenlang Gedanken über unwesentliche Kleinigkeiten wie „Wasser- oder Biotech-Fonds“ gemacht. Was hätte ich stattdessen machen sollen? Die fünf Ebenen der Geldanlage erklimmen. Und zwar eine Ebene nach der anderen. Keine Abkürzungen, keine Tricks.

  1. Erst die Anlagepolitik. Wer bin ich, was will ich. Jetzt und in 10 Jahren?
  2. Aktien- und Anleihenmix. Wie viel Börse vertrage ich? Aktienkurse können schon mal um 50% sinken. Halte ich das aus?
  3. Aktiv oder passiv? Glaube ich daran, dass ich die Perlen unter den Fonds-Managern finden kann? Die, die langfristig und verlässlich den Markt schlagen.
  4. konkrete Produktauswahl. Jetzt erst stellt sich die Frage „Wasser- oder Biotech-Fonds“?
  5. Welcher Broker passt zu mir?

Ich habe erst lernen müssen, dass die Ebenen vier und fünf zwar unglaublich lautstark und drängelig sind, aber kaum etwas zum Wertschöpfungsprozess beitragen. Diese vorlauten Dazwischenplärrer muss man erst einmal in den Hintergrund verbannen. Dann kann man mit den ersten drei Ebenen die nötigen Erwachsenengespräche führen.

Produkte sind unwichtig, der Plan ist wichtig

 


Dominik der Moosmann

Knallharte Geldangelegenheiten behandelt Der Moosmann bei MoosParade Finanzblog – Weil ohne Moos nix Los! Es geht um Finanzbildung für einen gelungenen Start und Finanzbildung für den krönenden Abschluss. Niemand braucht einen Dr. med. Prof., um die Inhalte zu verstehen. Es genügen lediglich Ihre Neugier und Ihr gesunder Menschenverstand.

Neulich sagte mir ein Kollege, dass ich über eine amerikanische Plattform eine PowerPoint Präsentation für nur 5 US-Dollar anfertigen und designen lassen kann, sofern der Content steht. Das alles in weniger als einer Stunde. Die PowerPoint Präsentation war echt wichtig und ich saß bereits Stunden dran – zu lange für den Schmarrn.

Entnervt habe ich geantwortet, dass man zwei Dinge nicht aus der Hand gibt:

  1. Sein Geld.
  2. Und seine PowerPoint Präsentation.

Nun ja, die PowerPoint Präsentation habe ich anschließend doch für 5 Dollar anfertigen lassen. Doch leider, war das Resultat nicht besonders ansprechend. Zumindest war es aus meiner Sicht eine Fehlinvestition.

Nun gut, es waren nur 5 Dollar. 5 Dollar Lehrgeld bei dieser Plattform. Gerade noch verkraftbar!
Doch hunderte oder tausende Euros für das Lehrgeldzahlen können verdammt weh tun.

Genau dieses Lehrgeldzahlen war glaube ich mein größter Fehler: Weil ich mein Geld aus der Hand gegeben und es „blauäugig“ einer Bank überlassen habe, anstatt mich persönlich darum zu kümmern und mich intensiv mit Kosten, Risiko, Rendite und allgemein der Geldanlage am Kapitalmarkt zu beschäftigen.

Deshalb mein Rat: Wenn Sie ein aufrichtiges Interesse an Finanzthemen entwickeln, können Sie Verluste extern stark minimieren, indem Sie mit fundiertem Wissen bessere Entscheidungen treffen, die Ihnen einen finanziellen Nachteil von hunderten und tausenden von Euros ersparen.

Fang an, mit Listen zu arbeiten. Erstelle eine Liste mit deinen finanziellen Zielen. Das Beste an einer Liste ist das Abhaken.

 


Lars von passives-einkommen-mit-p2p

Lars bloggt seit Anfang 2016 über passives Einkommen und P2P-Krediten. Mit seinem Blog versucht er dir zu helfen, die Wichtigkeit von passivem Einkommen zu erkennen und Tipps zu geben, wie du dieses schnell und einfach erreichen kannst. Inzwischen gibt es auch eine P2P-Community, in der du mit über 1200 anderen Investoren in Kontakt kommen kannst.

Mein definitiv größter Fehler bei der Geldanlage war das stressige Tagesgeldhopping, womit meine „Investorenkarriere“ eigentlich begann. Wie einige meiner treuen Leser schon wissen, fand dies mit meiner Geldanlage bei der Kaupthing Edge Bank in der Finanzkrise ein jähes Ende. Ich hatte keine Ahnung von dieser Bank, fand einfach nur die hohen Zinsen geil und parkte fast 90% meines damaligen Vermögens dort. Wie sich bald herausstellte, was das ein großer Fehler. Denn als ich eines schönen Morgens mal in meinen Account schauen wollte, war dieser nicht mehr zugänglich. Die restlichen Informationen erfuhr ich dann aus den Nachrichten (die ich damals tatsächlich noch schaute) und leider nicht von meiner Bank.

Achte weniger darauf, dass alle Geldanlagen am Ende deines Lebens erfolgreich sind, sondern eher auf eine breite und sinnvolle Diversifikation

 


Sebastian der Hobbyinvestor

Alles rund um passives Einkommen mit P2P Krediten und Crowdlending. Als Blog, als Video und als E-Book! Informiere dich beim Hobbyinvestor, denn investieren kann auch Hobby sein!

Ein konkreter finanzieller Misserfolg ist ganz klar der Einstieg im Jahr 2000 in den Fonds Nordasia.com.

China und Asien wurde damals gehypt. Ich glaub, es war das Jahr des Drachen und man sagte China unglaubliches Potenzial und Wachstum voraus. Der Ausgabekurs lag bei 100 Euro. Der Fonds ging wie erwartet voll durch die Decke. 110 Euro, 120 Euro, innerhalb weniger Wochen.

Was haben sich alle gefreut. Total geil!

Kurze Zeit später war der Kurs bei 20 Euro. Ich glaube der Tiefstand war sogar mal bei 16-18 Euro. Zum Glück ist Verdrängung ein ganz gutes Werkzeug 🙂
Heute, über 17 Jahre später steht der Kurs immerhin wieder bei 70 Euro. Das ist der höchste Stand seit dem Absturz!! Soviel zum Thema „Buy and Hold“. Und das ist ein Fonds, keine Einzelaktie!
Immerhin steigt der Fonds seit 2009 kontinuierlich wieder an. Noch 30 Euro und ich bin wieder am Anfang. Juhu!

Den Fonds werde ich wahrscheinlich noch vererben. Verkaufen werde ich ihn nicht. Er liegt brav seit 17 Jahren im Depot und ist ein stiller Mahner: „Scheiß drauf, was der Markt sagt. Kopf einschalten und selber denken“.

Kauf bloß nicht Nordasia.com sondern: Amazon 200-906, Google x-900, Netflix 4-155, Apple 5-156, McDonalds …

 


Jenny die Ex-Studentin

Exstudentin Jenny schreibt seit 2015 über Finanzen und wichtige Lebensentscheidungen. Ihr Ziel ist es, möglichst sorgenfrei durchs Leben zu gehen.

Wie auch beim Zinseszins werden meine Fehler vermutlich erst in ein paar Jahren / Jahrzehnten erkennbar sein. Aktuell habe ich relativ viel Geld auf dem Tagesgeldkonto liegen. Entweder überstehe ich damit super den nächsten Crash oder ich lasse mir viele Jahre gute Renditen durch die Lappen gehen. Dass ich nur in ETFs investiere, kann ebenso in 2 Richtungen gehen: Vielleicht hätte ich mit Einzelaktien wesentlich mehr Gewinn machen können, genauso gut bleibt mir dadurch aber vielleicht der ein oder andere Totalausfall erspart.

Aktuell kann ich keine Fehler nennen, die mir bewusst sind. Ich habe weder durch VW-Aktien viel Geld an der Börse gelassen noch habe ich mir irgendwelche schlecht laufenden Fonds von einem dubiosen Vertreter anschwatzen lassen. Aber was nicht ist, kann ja noch werden. Hoffentlich habe ich die nächsten Jahrzehnte noch viele Möglichkeiten, Fehler zu machen.

Mit einer guten Ausbildung und einer studentischen Lebensweise kann man nichts falsch machen. Man sollte aber nichts nur des Geldes wegen machen.

 


Emanuel von Invest-ABC

Optionshandel, Dividenden und das Philosophieren über die Börse und der finanziellen Freiheit beschreiben perfekt, was Emanuel auf Invest ABC so treibt.

Glücklicherweise musste ich noch keine allzu teuren Fehler in meiner Geldanlage hinnehmen. Dem Bullenmarkt sei Dank! Dennoch fällt mir bei dieser Frage sofort meine, in jungen Jahren abgeschlossene, Riester-Rente ein…

Kurz vor meiner betrieblichen Ausbildung (im Alter von 16 Jahren) kündigte sich der Versicherungsvertreter meiner Eltern an. Schön am Kaffeetisch – man kennt sich ja – kam er irgendwann auf mich zu sprechen:

Da ich nun ins Berufsleben starte, müsste ich doch meine wertvolle Arbeitskraft schützen und schon an meine Altersvorsorge in 50 Jahren denken! Die Kosten seien in jungen Jahren noch niedrig und der Staat winkt mit üppigen Zuschüssen. Schwupps waren Berufsunfähigkeitsversicherung und Riester-Rente in meiner jugendlichen Naivität abgeschlossen.

Ungefähr 3 Jahre passierte dann erstmal nichts. Zum Ende meiner Ausbildung fand dieses Gespräch nochmal in ähnlicher Form statt: Wenn ich nun das „große“ Gehalt erhalte als Angestellter, müsste ich die Einzahlungen für die Riester erhöhen um den vollen Bonus vom Staat zu erhalten. Ich dürfe mir doch den Geldregen von Vater nicht entgehen lassen! (Wer es nicht weiß – 4% des Bruttojahreseinkommens werden als Mindesteinlage gefordert, um die vollen staatlichen Zuschüsse zu erhalten.)

Dieses mal etwas skeptischer, habe ich erstmal nichts geändert und weiterhin niedrige zweistellige Summen monatlich in den Riester-Vertrag eingezahlt. 1-2 Jahre vergingen.
Die Berufsunfähigkeitsversicherung konnte ich entsprechend anpassen. Leider auch nur mit viel Aufwand, da Riester und BU-Versicherung zusammengeknüpft in einem Kombi-Produkt war. Somit musste ich die Berufsunfähigkeitsversicherung neu abschließen (Abschlussprovisionen natürlich auch – yeah!). Da sich an den Gesundheitsfragen nichts geändert hatte, kam ich hierbei einigermaßen gut raus.

Ende 2016 habe ich mir dann einen Abend Zeit genommen, um diesen lästigen Riester-Vertrag zu entschlüsseln. Seitenweise Kleingedrucktes durchgeackert, recherchiert und recherchiert. Am Ende kam ich zum Schluss: Zu teuer, zu unverständlich und zu unflexibel. Daraufhin habe ich den Vertrag stillgelegt. Ungefähr 800-900€, inklusive der Zulagen, liegen nun seitdem in diesem Vertrag brach.

Was habe ich daraus gelernt?

Von allem was ich nicht verstehe, lasse ich in Zukunft meine Fingern von. Zudem behalte ich mir eine natürliche Skepsis gegen Überrenditen und Geschenke, auch wenn sie vom Staat sind, vor.

Hinterfrage die Empfehlungen von Anderen, ignoriere sie aber nicht. Hinterfrage deine Angst und Gier. Handle rational und nach System.

 


Christian von selbst-schuld.com

Christian von selbst-schuld.com unterstützt dich bei der Erreichung deiner finanziellen Sicherheit und Freiheit und hilft dir beim Sparen und richtigen Investieren.

Mein größter Fehler war es nicht schon viel früher meine Aufmerksamkeit auf das Sparen und Investieren zu legen. Jetzt weiß ich, dass die Zeit eine sehr große Rolle für langfristigen finanziellen Erfolg spielt. Mindestens 10 Jahre früher hätte ich anfangen können. Einfach dieser Geldverlust durch die nicht genutzte Zeit tut richtig weh, im Nachhinein betrachtet und begriffen. Durch regelmäßiges Sparen und Investieren hätten mir in den 10 Jahren mit Leichtigkeit zirka 50.000 Euro zusammenbekommen. Jetzt renne ich dem Ganzen hinterher indem ich durch sehr hohe Sparraten versuche mein Ziel zu erreichen. Zu dem Geldverlust kommt auch noch der Wissensrückstand. Mein jetziges Wissen und die Erfahrungen mit 28 Jahren würden sich jetzt umso mehr bezahlt machen und ich bin sicher, dass ich am heutigen Tag deutlich mehr passiven Einkommen generieren könnte. Wenn ich rückblickend nur eine Sache ändern dürfte, dann nehme ich alle Fehler und Erfahrungen gern mit, nur mit dem Unterschied jetzt schon 10 Jahre „weiter“ zu sein. Also nicht warten, sondern eher zu früh, als zu spät beginnen.

Lege dein Leben lang mindestens 10% deines Einkommens zurück und investiere es in einen gut ausschüttenden ETF oder in etwas mit 5% Rendite!

 


Marcel von Bier&Breze

Marcel von Bier&Breze will in seinem Blog menschliche bzw. philosophische Fragestellungen mit den ökonomischen Verhaltensweisen verbinden und sich somit im Gebiet der Philoskonomie ausleben.

Den bisher wahrscheinlich größten Fehler in der Geldanlage habe ich begangen, als die Gier und der Herdentrieb die rationalen Stellen meines Gehirns betäubten und ich zur Blütezeit des Neuen Marktes im Januar 2000 noch Call Optionen auf die Aktie EM.TV mit einem Strike von 150 EUR im Gegenwert von 2.000 EUR kaufte. Auch wenn es heute noch viel Geld ist, war es damals – ich war noch Student – ein kleines Vermögen. Als der Aktienkurs dann wenig später verglühte, wie ein Flutschfinger in der Augustsonne, war das Gejammer groß.

Der eigentliche Fehler war, dass ich mich nur von externen Faktoren habe leiten und unter Druck setzen lassen, ohne mir jemals wirklich das Geschäftsmodell oder gar einen Jahresabschluss angeschaut zu haben. Auch wenn es sich paradox anhört, ich bin froh, diesen Fehler begangen zu haben. Denn er begleitet mich seit dem wie eine kleine Investment-Narbe. Und diese Narbe fängt immer dann an zu jucken, wenn ich wieder mal dazu tendiere, meine Anlage-Grundsätze zu verlassen. Insofern war es ein heilsamer Schock, auch wenn es damals den Verzicht auf 700 Bierchen bedeutet hat.

Depp, kaufe Put-Optionen auf EM.TV und nimm einen Strike nahe 0, wirst trotzdem reich!

 


Roland von Couch-investing

Auf Couch Investing bloggt Roland über Vermögensaufbau für junge Leute bzw. Finanz-Neulinge. Hierfür teilt er seine Erfahrungen und gibt Tipps, wie man sein Einkommen maximiert, Geld spart und dieses möglichst effektiv investiert. Dabei möchte er zeigen, dass Finanzen nicht kompliziert und langweilig sein müssen. Jeder kann und sollte sich selbst um seine eigenen Finanzen kümmern.

Ich war eine lange Zeit meiner „Investorenkarriere“ zu stark auf kurzfristige Ergebnisse fokussiert. Ich habe zu wenig Wert auf langfristiges kontinuliertiches Investieren gelegt sondern immer neue Wege ausprobiert durch kurzfristiges Trading das schnelle Geld zu verdienen. Auf lange Sicht sind mir zwar selbst mit diesen Methoden keine Verluste entstanden aber Opportunitätskosten und jede Menge an Transaktionskosten (Ordergebühren usw.). Hätte ich einfach mit 20 Jahren mit regelmäßigem Sparen und Investieren angefangen (z.B. über ETF-Sparpläne) wäre ich mit meinem Vermögensaufbau schon deutlich weiter.

Überwache deine Einnahmen und Ausgaben. Verfolge eine Sparquote (min. 10%). Investiere das Gesparte. Reinvestiere die Cashflows. Fang früh damit an.

 


Max von Mafis90

Mafis berichtet in seinem Blog über seine finanziellen Eskapaden und all die Erfahrungen die er zu seinem Sinn im Leben dabei macht.

Nicht früher angefangen zu haben. Zwischen dem Thema Geld verdienen und der Anlage lagen knapp sieben Jahre bei mir. Dort hätte man eine gute Summe zur Seite packen können. Außerdem die Geldanlage hat noch so viel anderes bewirkt. Ich habe mir ganz grundsätzliche Gedanken um mein Leben gemacht. Der Kopf hat so einen ganz großen Schritt gemacht.

Gedanken die mir mehr Einkommen generieren werden in der Zukunft. Diese hätte man genauso vor fünf Jahren schon beginnen können. Aber in dem Moment war mir noch der Konsum wichtiger als das Erlebnis. Leider.

Informieren. Ausprobieren. Evaluieren. Anpassen. Erneut Versuchen bis es klappt.

 


Alexander von Rente mit Dividende

Alexander zeigt auf seinem Blog Rente mit Dividende sein US-Depot mit dem er durch die Dividendenerträge langfristig 1.000 € netto im Monat generieren möchte. Er berichtet über die Entwicklung der Einnahmen und stellt ausführliche Tabellen und Übersichten zur Verfügung. Artikel über verschiedene Finanzthemen und Buchbesprechungen runden das Bild ab.

Mein größter Fehler war, auf andere zu hören. Die selbsternannten Gurus, Börsenbriefherausgeber oder Forenschreiber wissen genauso wenig was morgen ist, wie man es selber weiß. Sie wollen nur etwas verkaufen oder eine Bestätigung des eigenen Ichs. Niemand hat ein Interesse daran, dass man mit ihren Ratschlägen tatsächlich Erfolg hat. Es gibt kein Geheimnis an der Börse, der Erfolg liegt im eigenen Denken. Durch die Bildung einer eigenen Meinung können die Emotionen wie Angst und Gier in ihre Schranken gewiesen werden. Das Investieren in Werte bringt langfristig größere Erfolge als das kurzfristige Spekulieren auf Preise durch sogenannte „Heiße Tipps“. Investieren ist ein langer Prozess, während das kurzfristige Spekulieren auf Gewinne Glückspiel ist.

Mache dir eigene Gedanken und versuche nicht durch Spekulation besser zu sein als der Markt. Denke langfristig und habe Geduld.

 


Chri von Easy Dividend

Chri hat es sich zur Aufgabe gemacht relativ früh die finanzielle Freiheit mittels Optionshandel und Dividende zu erreichen. Auf easydividend.net berichtet er über seinen Weg dahin und möchte auch andere dazu ermutigen ihren Weg zu gehen.

Ich möchte das ganze etwas allgemeiner halten. Der größte Fehler von mir und bestimmt auch vielen anderen Personen war es sich auf andere Meinungen zu verlassen. Die Leute reden gerne davon, dass ein Investment in Aktien viel zu riskant ist, und man es besser lassen sollte. Leider haben die wenigsten wirklich selbst Erfahrungen damit gemacht. Es kommt immer die gleiche Antwort: „Ein Bekannter meines Onkels hatte sich mit Aktien verspekuliert, da kann man doch gar keine Gewinne machen, also lasse ich das lieber“

Leider schaufeln sich diese Leute ihr eigenes Grab, ohne es wirklich mitzubekommen. Sie werden ewig im Hamsterrad gefangen sein und am Ende ihres Lebens mitbekommen, dass sie extrem viel verpasst haben. Der größte Fehler ist es also nicht selbst über alles mögliche nachzudenken, und keine eigenen Erfahrungen zu machen. Hätte ich meine Denkweise nicht angepasst, würde ich wahrscheinlich auch noch immer in einem Vollzeit-Job gefangen sein und keine Perspektiven haben.

Verlasse dich auf niemanden, mach deine eigenen Recherchen und fange so früh wie möglich damit an dich weiterzubilden.

 


Sascha von Bankenmärchen

In der Bankenwelt gibt es zahllose Märchen und Mythen. Mit ordentlich Witz klärt Sascha auf www.bankenmaerchen.de über die wichtigsten Irrtümer in der Finanzwelt auf.

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern. Es war Ende 2006 und ich war gerade mit meinem Abitur fertig. Ich hatte etwas Geld zum Anlegen aber überhaupt keine Idee wohin damit. Meine Eltern waren schon seit mehreren Jahren bei ihrer Sparkassen-Bankberaterin und empfahlen sie mir weiter. Ich kannte zu diesem Zeitpunkt nicht mal den Unterscheid zwischen Fonds und Sparbuch. 🙂

Ich wusste nur eines: Ich wollte Zinsen auf mein Geld. Also machte ich einen Termin bei der Beraterin und war voller Hoffnung, dass sie mein Geld schon irgendwie gewinnbringend anlegen würde. Sie empfahl mir schließlich ein Expresszertifikat auf den Eurostoxx 50. Was das war? Keine Ahnung! Ich hatte nur Augen für die 8% Zinsen, die ich jedes Jahr bekommen würde, solange der Eurstoxx 50 steigt. Das Problem war, ich hatte mich kurz vor Ausbruch der Finanzkrise auf diesen Deal eingelassen… und natürlich stieg der Eurostoxx 50 nicht mehr.

Das Ende vom Lied war, dass ich nicht ein einziges Mal die 8% Zinsen gesehen habe und ich noch mehrere Jahre auf den Expresszertifkat saß… Solange, bis ich schließlich alle Anteile mit ordentlich Verlust verkauft hatte. Die Hoffnung, dass der Eurostoxx 50 je wieder steigen würde, hatte ich damals schon aufgegeben.

Rückblickend betrachtet war ich 3 Mal blöd. Der erste Fehler war, sich nicht ausreichend zu informieren. Kaufe nur das, was du auch verstehst. Zweitens: Vertraue keinem Bankberater. Kümmere dich allein um dein Geld. Niemanden kannst du in finanziellen Angelegenheiten mehr vertrauen. Und Drittens: Halte bei jeder Marktphase durch. Langfristig betrachtet, ist die Anlage in Wertpapiere eine sichere Sache!

Fange sofort mit Sparen an und investiere dein Geld in ETFs. Jeder Tag, den du mehr sparst, ist später ein Tag mehr finanzielle Freiheit!

 


Vincent von freaky finance

Auf freaky finance schreibt Vincent in der Hauptsache über Finanzen allgemein und speziell über seine eigenen Erfahrungen beim Vermögensaufbau und seinen Weg in die finanzielle Freiheit. Er reist für sein Leben gern und ist recht sportlich unterwegs. So fällt es ihm leicht die Welt der Finanzen hin und wieder auch mal auf sehr interessante Weise mit den Themen Reisen und Routinen/Sport zu kombinieren.

Mein größter finanzieller Fehler war das Investieren in geschlossene Beteiligungen. Vor und am Anfang der Finanzmarktkrise war ich der Meinung, ich müsste weniger in Aktien und dafür mehr in andere Anlageklassen investieren. Da kamen mir die Angebote mit zweistelligen Renditeverssprechen und kurzen Laufzeiten verschiedener geschlossener Beteiligungen gerade recht. „Gier frisst Hirn“, und so habe ich nach und nach über 200.000€ in diesen Murks gesteckt und fast alles davon verloren. Diese Misere habe ich in einem Blogartikel ausführlicher beschrieben. Hätte ich damals weiter konsequent Aktien gekauft wäre ich trotz, oder gerade wegen der Finanzkriese deutlich besser gefahren. Statt das Geld zu verlieren hätte ich es vervielfacht! Langfristig sollten Aktienanlagen steigen, auch wenn man immer wieder denkt, die Luft wird dünn. Rücksetzer gehören dazu und irgendwann geht es wieder aufwärts zu neuen Höchstständen.

@freaky_finance: Schalte dein Hirn ein und lass die Scheiße mit den geschlossenen Beteiligungen! Aktien haben den längeren Atem! #Vermögensaufbau

 


Monika von Klunkerchen

Klunkerchen.com ist eine Finanzseite, auf der Frauen aus unterschiedlichen Lebenssituationen zum Thema Geld schreiben. Monika ist mit Immobilien und Aktien reich geworden. Ihre Geschichte zur finanziellen Freiheit hat sie unter dem Pseudonym Monika Reich als Buch veröffentlicht.

Ich habe über diese Frage lange nachgedacht. In meinen Handlungen gab es glücklicherweise keine größeren Fehler. Ja, ich habe mich bei der Telekom-Aktie vergriffen und auch bei ein paar anderen Aktien hätte ich früher verkaufen sollen. Manchmal wiederum habe ich auch zu früh verkauft. Und ja, ich habe mir in jüngeren Jahren auch ein paar teure Fonds aufschwatzen lassen, bis ich gemerkt habe, dass daran nicht ich sondern Andere verdienen. Aber dabei war nirgends ein richtig großer Fehler dabei.

Ich denke, der größte Fehler lag darin, Dinge nicht zu machen. Sich also aus der Angst vor Risiken auch die Chancen zu verbauen. Vor 5 Jahren wollten wir in Berlin nochmal Immobilien kaufen. Wir haben letztlich nur eine kleine Wohnung erworben, obwohl wir mit Krediten durchaus 4 oder 5 Wohnungen hätten kaufen können. Die eine Wohnung hat sich im Wert locker verdoppelt, das hätten wir natürlich auch gerne mit mehr Wohnungen gemacht. Nun ja, diese vorbeigezogenen Chancen sind heute Geschichte – wir haben damals die Risiken höher bewertet als die Chancen und uns nicht getraut.

Bei jedem Investment nicht nur auf die Risiken zu schauen sondern ganz bewusst auch auf die Chancen!

 


Juliane die Monetenqueen

Lust auf interessante Beiträge rund um die Themen: bewusster Umgang mit Geld, mehr verdienen und das ersparte Geld sinnvoll investieren? Mit Jule‘s Tipps und den passenden Worksheets dazu kannst Du auf monetenqueen.de gleich selbst loslegen.

Eigentlich hielt ich mich immer für ziemlich normal. Ich verdiente mein Geld und gab es wieder aus. Jeden Monat das gleiche Spiel: Geld rein – Geld raus. Klar, ich legte regelmäßig etwas Geld zur Seite. Jeden Monat, am Monatsanfang legte ich 200 EUR auf mein Tagesgeldkonto, vollautomatisiert. Nur war mein Tagesgeldkonto am Ende des Monats genauso leer wie mein Konto. Ich überwies immer wieder Geld zurück. Das war für mich aber nie etwas Ungewöhnliches. Als ich dann schwanger wurde, habe ich natürlich Geld auf die Seite gelegt, für die „harten Zeiten“ in der Elternzeit. Oben drauf kam noch Mutterschutzgeld und auf einmal hatte ich einen ganzen Batzen Geld.

Als der kleine Mensch dann das Licht der Welt erblickte, gab ich mein Geld jedoch wieder in vollen Zügen aus. Die Samstage waren meine Shoppingtage, an denen ich mich für die „harte Arbeit“ als Mutter belohnte. Hatte ich irgendwann das Gefühl, dass es vielleicht nicht das ganze Jahr Elternzeit reichen würde? Na ja, vielleicht hatte ich eine Ahnung. Die habe ich erfolgreich verdrängt. Aber irgendwann musste ich wohl oder übel wieder auf mein Konto schauen.

Es war ein verregneter kalter Februar-Abend. Meine Elternzeit war nun zur Hälfte rum. Ich entschloss mich, mich meinem Konto zu stellen. Eine kleine Reserve wird schon noch da sein, schließlich ist erst Mitte des Monats.

Doch als ich auf mein Konto sah, verkrampfte sich mein Magen unweigerlich. Ich war pleite. Aber mal so richtig! Ohne Rücklagen. Das einzig Gute an der Situation war eigentlich nur, dass ich noch nicht im Minus war. Schwacher Trost zum Mitte des Monats.
An dieser Stelle wurde mir bewusst, dass mein Verhalten wohl nicht ganz so normal war. Ich musste etwas ändern. Ich entschied mich, mich mit meinen persönlichen Finanzen genauer zu beschäftigen. Schließlich wollte ich ein besseres Vorbild für meinen Sohn sein. Das erste Mal in meinem Leben befasste ich mich aktiv mit meinem Geld, der Geldanlage und der Wirkung des Zinseszinses. Natürlich wusste ich schon vorher, was der Zinseszins ist und wie er sich auswirkt, irgendwas ist schließlich auch vom BWL-Studium hängen geblieben. Aber so richtig „klick“ gemacht hat es bei mir nie. Mit Anfang 30 wurde mir klar, was mein größter Fehler in der Geldanlage bisher war: Es waren die verschenkten Jahre, die der Zinseszins nicht für mich und mein Geld arbeiten konnte.

Investiere dein Geld frühzeitig anstatt in Klamotten lieber in einen ETF Sparplan. Dort ist es nicht sofort verfügbar, die bessere Spar-Methode also.

 


Manuela die Finanzlady

Die Finanzlady betrachtet das Thema Finanzen aus weiblicher Sicht und soll Frauen motivieren, selbst die Verantwortung für ihre Finanzen zu übernehmen und finanzielle Vorsorge fürs Alter zu treffen.

Mein größter Fehler bei der Geldanlage war, als ich unüberlegt und ohne Wissen Gold gekauft habe – zu absoluten Höchstpreisen. Gekauft habe ich nur, weil ich mich von den negativen Nachrichten verrückt machen lassen habe und kein finanzielles Wissen hatte. Durch mein unüberlegtes Handeln und mein fehlendes Wissen habe ich viel Geld verloren. Diese Investition hat mich gelehrt, dass man nie in etwas investieren soll, was man nicht versteht und worüber man sich nicht ausreichend informiert hat. Deshalb ist die erste Investition in finanzielle Bildung die beste Investition. Wissen ist die beste Geldanlage.

Habe ein Ziel, arbeite fokussiert und konzentriert daraufhin. Lass dich nicht unterkriegen, glaube an dich und vertraue auf deine Fähigkeiten.

 


Was genau war dein größter Fehler bei der Geldanlage? Hinterlasse mir einen Kommentar.

 

Passend zum Thema empfehle ich dir folgendes Buch

Handbuch Geldanlage: Aktien, Fonds, Anleihen, Festgeld, Gold und Co. *
Handbuch Geldanlage